Author: GD
Am 08.10.2005, war es wieder so weit, die sieben gut
aussehenden Oldfriends, waren wieder unterwegs um die Schweizer Strassen
unsicher zu machen.
Das Organisationskomitee bat alle Oldfriends um 08:00
Uhr am Bahnhof Horgen zu sein.
Es kamen alle pünktlich, ausser der so nahe wohnenden
Christian Nussbaumer (ob man Ihm neben dem brasilianischen Pass auch noch die
Pünktlichkeit mit auf dem Weg gegeben hat, blieb bis heute noch offen.
Jedenfalls freute sich unser Kassier über diese neue Eigenschaft die unser Nussbi
seit neuem besitzt.).
Wie sich später aber herausstelle, hatte die
Verspätung von Christian seine Berechtigung. Er hatte unterwegs zum
Bahnhof Horgen eine gefälschte Louis
Vuitton Taschen gekauft und musste lange mit dem Verkäufer den Preis verhandeln.
Nachdem alle den Weg zum Bahnhof Horgen gefunden
hatten, ging es zu einem kurzen Spaziergang und zum ersehnten Morgenessen im
Hotel Meierhof.
Bei diesen „Zmorgä“ hatte das OK einen der
renommiertesten Schweizer Sportfotografen eingeladen „Valeriano Di Domenico“ der von jedem einzelnen Oldfriends ein
Portrait sowie auch mehrere Gruppenfotos machte (Ob er für den Foto-Preis 2005
nominiert wird, ist noch offen).
Auf jeden Fall gehört Valeriano einen herzliches „Danke schön“ für seinen
leidenschaftlichen und professionellen Einsatz (obwohl Valeriano ein paar
Stunden Später am Länderspiel zwischen der Schweiz und Frankreich im Einsatz
war, hat er unser Termin wahrgenommen).
Nach dem Fotoshooting, begann die „Widler Stunde“!!
Was ist eine „Widler Stunde“? Eine WS ist eine Stunde
wo alles schief läuft was im Leben so schied laufen kann.
Was ist geschehen? Ein Audi mit einer Frau am Steuer
küsste den Mercedes von Patrik beim einparkieren, die Polizei sucht heute immer
noch Zeugen!!!!!!!
Da unser Patrick unterdessen aber nerven wie Stahl
hat, stieg er aus dem Auto und sagte sich, solange ich heute nicht überfahren
werde, ist mir alles egal, denn meine Frau ist Schwanger und meine Tochter soll
in Paar Tagen auf die Welt kommen (entsprechend war auch sein Auto gerüstet:
manche Oldfriends fragten Ihn ob die Geburt im Auto stattfinden wird. Denn kein
Spital auf dieser Welt wäre so gut ausgerüstet wie Patrick’s Mercedes).
Nachdem das Unfallprotokoll professionell ausgefüllt
worden ist, begab sich die gesamte Truppe Richtung Technorama in Winterthur.
Somit wissen wir jetzt auch welche Statt die Oldfriends an diesem Wochenende
kennen lernen wird.
Die Besichtigung im Techonorama ging vorbildlich ab.
Alle Oldfriends zeigten Interesse und testen Ihr geistiges Vermögen.
Der Mittag und Nachmittag ging reibungslos ab (was
bei solchen Ausflüge nicht immer selbstverständlich ist, aber keine Angst unser
Ausflug war alles andere als langweilig, wir hatten zum Glück den Patrik Widler
und Daniel Koch, zur Daniel Koch Show kommen wir aber später) wir genossen noch
einen feinen Zmittag mit einem aussengewöhnlichen BMW-Abgas Dessert.
An diesen Tag war auch noch das lang ersehnte
Fussballspiel zwischen der Schweiz und Frankreich, das entscheidend für die WM
Qualifikation 2006 in Deutschland war.
Dem entsprechend bezogen wir beim Hotel Ibis unsere
Zimmer und gingen sofort nach Winterthur Downtown, wo uns in einen renommierten
Pub, 2 hübsche Girls (der Zufall wollte es so) uns mit feinen Pizza und Bier
bedienten.
Das Spiel war höchst spannend und dramatisch und die
Oldfriends wären keine Oldfriends wenn sie nicht lautstark ihr Land
unterstützen würden und somit standen alle beteiligten (inkl. unser
Berlusconi-Gianluca) hinter der Schweizer Fussballnationalmannschaft.
Das spiel ging 1-1 unentschieden aus. Das Tor für die
Franzosen machte Pascal Zuberbühler und für die Schweiz war es Philippe
Senderos der den Ausgleich noch schaffte. Somit war der Entscheid um die WM
Teilnahme vertagt worden.
Für die Oldfriends aber fing der Abend erst richtig
an. Wir begaben uns zur In-Disco Bolero in Winterthur, dort war für uns eine
Suite reserviert. Wir feierten dort das unentschieden der Schweizer Fussball
Nationalmannschaft ausgiebig.
Bei gewissen Oldfriends, löste der hohen Alkoholpegel
doch ein bis dahin unerkannten und verstecktes Talent aus; nämlich die hoch
erotischen Tanzbewegungen die keine der Anwesenden Dame verpassen wollten.
Ein paar Stunden später (die Zeit kann nicht mehr
nachvollzogen werden) entschieden sich alle Oldfriends nach Hause zu gehen
ausser Daniel Koch. Daniel hatte sich an der Bar so in die Tanz-Atmosphäre
gesteigert, dass er nicht mal bemerke dass sich die Oldfriend von Ihm (wenn
auch leise) verabschiedet hatten. Dieser Tanzrausch hielt bei Dani bis am
Morgen um 05:30 an, obwohl die Musik nur bis 04:00 spielte.
Der Besitzer der Disco Bolero fragte Daniel höflich
ob er jetzt nicht sein Getränk fertig trinken will, denn alle Leute inkl.
Angestellten seien nicht mehr da und er möchte doch auch langsam nach Hause
gehen.
Darauf hin sagte Daniel, Hmm Upsssss jaa klar sorry und nur Daniel weiss wie er den
Weg ins Hotel gefunden hat. Erst jetzt fängt die Daniel Koch Show an, bitte
anschnallen, jetzt dürfen nur Leuten mitlesen die einen gesunden Herz-Kreislauf
haben.
Da der Zufall es wollte, war Daniel zusammen mit dem
werdenden Vater Patrick Widler im Zimmer (da ahnte unser Patrick noch nicht was
auf ihn zukommen würde). Um punkt 05:55 begab sich Daniel Koch ins Zimmer,
Licht an, kurz auf`s WC und dann ab ins Konzert, upps Sorry fehler vom
Textverfasser, ich wollte sagen ab ins Bett, das Konzert begann nämlich
erst 30 sec später als Daniel zu
schlafen anfing.
Als unser Koch mit dem Konzert begann waren die
Nerven von unser Oldfriends Patrick Widler definitiv überlastet. Er gab in
seinen Leben zum ersten Mal auf und verliess sein Zimmer, verabschiedete sich
vom OK und ging ins Spital zu seiner Frau, in der Hoffnung dass die zukünftige
Ex-Freundin von Raffael Nussbaumer jetzt endlich auf die Welt kommen würde.
Wie sich später herausstellte war die ganze Übung
nicht so dringend. Die wunderschöne Ladina kam paar Wochen Später auf die Welt.
Auch im Namen der Oldfriends, wollen wir Ladina
„Herzlich Willkommen“ heissen auf dieser schönen Welt und wünschen ihr alles
Gute; und pass auf den Raffael Nussbaumer auf!!!!!
Sonntagmorgen, ein wunderschöner Tag, alle Oldfriends sind bereit für den Sport-Tag, aber Moment doch, da fehlt doch einer…wo ist unser Daniel Koch.
Kaum hatte Daniel mit seinen Konzert angefangen,
musste er aufhören und sich an die Rezeption begeben. Denn bei den Oldfriends
starteten bereits die nächsten Programmpunkte.
Das Patrick Widler bereits nach Hause gereist war,
bekam Daniel erst später mit.
Was uns ein bisschen sorge bereitete, waren Daniel’s
Augen, die so rot waren, als wäre er die ganze Nacht im Hallenbad Kilchberg
ohne Taucherbrille tauchen gegangen.
Auf dem Programm Stand Gokart fahren und auch da,
liebe Freunde, schnallen sie sich fest an, jetzt fängt die Daniel Koch Show
Teil 2 an.
Beim Gokart fahren durften wir dem Besitzer nicht
sagen dass gewisse Oldfriends einen überdurchschnittlichen Alkoholgehalt von
ca. 2.0 0/00 im Blut hatten, nur Daniel konnte dies nicht verstecken. Aber zum
Glück drückte der Besitzer bei Daniel ein Auge zu, was sich für später aber als
Fehler erwies.
Alle hatten einen Helm bezogen und los gings.
Daniel Regazzoni-Siffert fuhr wie ein kleiner
Weltmeister durch die Strecke. Als aber nach 15 Min. die Gokarts an die Boxe
gerufen wurden, wollte Daniel nichts von einen Stop wissen. Er fuhr an die Box
und suchte den direkten Weg wieder zur Ausfahrt.
Der Bahn Besitzer forderte Daniel mehrmals auf, den
Wagen zu stoppen. Bevor die Amok-Fahrt auf den öffentlichen Strassen ihre
Fortsetzung fand, entschloss sich der Bahnbesitzer den Strom abzuschalten (was
in der Szene als einmalig gilt).
Als nichts mehr ging, stieg auch Daniel aus seinen
Cockpit aus, (die Geschickte ist aber noch nicht zu Ende). Kaum ausgestiegen,
fragte Daniel bei Gianluca den Auto Schlüssel für seinen Wagen..
Gianluca machte sich jetzt ernsthaften Sorgen um
Daniel und natürlich um seinen eigenen Wagen. Will jetzt Daniel wirklich mit
dem BMW auf die Gokartbahn? Daniel beruhigte ihn aber schnell; er wolle nur den
verpassten Schlaf von gestern Nacht nachholen (für die nächsten ca 4 Stunden),
somit ging unser Regazzoni-Siffert schlafen.
Da aber Gokart fahren nicht jedermanns Sache ist,
bewies unser brasilianischer Senna alias Nussbaumer. Zwei Kurven auf der ganze
Bahn waren für seinen Magen zuviel. Er musste wegen Magenproblemen aufgeben
(Gokart fahren gehört eben nicht zu seiner Sportarten), ob der Restalkohol im
Blut auch sein Teil beigetragen hat, wollte Christian bis heute nicht
kommentieren.
Somit waren wir minus 3 Oldfriends, Widler unterwegs
zu seiner Schwangere Frau, Daniel holte den verpassten schlaf nach und Andreas
Winkler (obwohl bei Ihm alles SUPER ist) bevorzugte die Lektüre der SAZ (S
für Sex, AZ für Anzeiger) als sich
sportlich zu betätigen.
So waren es nur noch 4 Oldfriends die um die
Beach-Volleyball-Meisterschaft spielten, auf der einen Seite Roland Schmid
& Markus Hollenstein und auf der anderer die Gebrüder Laciga Christian und
Gianluca.
Die Gebrüder Laciga gewannen im 5 , ich wiederhole im
5 und entscheidenden Satz klar, dies obwohl die Volleyball Technik von Gianluca
Christian fast zum verzweifeln brachte. Denn Christian verlangte mindestens 20
Time-Out um sich nach dieser Technik zu erkundigen, aber wie sagt man so schön
- obwohl Volleyball nicht zur Gianluca Sportart gehört - gewannen die Gebruder
Laciga trotzdem.
Nach dem Sport-Teil, gingen die Oldfriends zum Auto.
Unser Wochenende König Daniel Koch, konnte nach unserem starken Einsatz aus dem
Tiefschlaf geweckt werden.
In Winterthur Down Town genossen wir den schönen Tag
und liessen und kulinarisch in der Spaghetti-Factory verwöhnen.
Anschliessend gingen wir zum Handball Europacup
Spiel, Pfadi Winterthur gegen den Spanischen Cupsieger Grenobles. Es war höchst
spannend und interessant ein Handballspiel auf höchstem Niveau zu sehen. Leider
verpasste Pfadi den Einzug in die nächste Europacup Runde.
Von Winterthur aus verabschiedeten wir uns. Es war
einmal mehr ein wunderschönes Wochenende.
Wie man so schön sagt, Freunde hat man nicht viel
aber die wenige die man hat, die sollten man Pflegen. Und dies tun die
Oldfriends immer unter einander, nach dem Motto „einer für alle, alle für
einen“.
GD